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						Glocken mit dem Wappen Libaus

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						Glocken mit einem Bild Lenins
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Aktuelle Hilfen

Innenausstattung Sonder-Internat-Schule

An der Inneneinrichtung der Räumlichkeiten für die Kinder muss noch viel verändert werden. Zuerst stand für den Direktor Atis Brikmanis das Problem mit den 150 Fenstern im Vordergrund. Die waren alt und undicht geworden und liessen sich im Winter nicht mehr öffnen,- oder vequollen, wie sie waren nicht mehr schließen. Dank großzügiger Spenden der Software AG, Darmstadt mit Unterstützung des Johanniterordens, der "Darmstädter Initiative für Liepaja " und einer Beteiligung der Stadt Liepaja konnten die Fenster erneuert werden.In dem ehemaligen Kindergartengebäude sind die jungen Menschen zum Glück von der Straße und von den bisherigen oft unbeheizten Behausungen in einem warmen Haus untergebracht, aber es fehlt noch an gemütlichen Betten, Decken und Bettzeug. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, würde auch nach dem Einziehen von Zwischenwänden ein neuer Wandanstrich und Fußbodenbelag den Jugendlichen zu einem froheren Alltag verhelfen. Sie kommen aus einer verletzenden Umgebung, und empfinden dieses Internat als eine Insel der Geborgenheit. Die Lehrer haben nach der Fensterauswechslung aus eigner Initiative neue Vorhänge genäht. Jede gute Tat von Außen führt zu eigenen Anstrengungen im Rahmen der sehr begrenzten Möglichkeiten.

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Die Schlafplätze in der Einrichtung für Behinderte.

Eine Bewohnerin der Sonder-Internat-Schule.

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Weiterbildung in Deutschland

So ist es auch ein häufig geäußerter Wunsch der Lehrkräfte und Betreuer einmal in Deutschland in Einrichtungen für Behinderte hospitieren zu können. Es geht um gemeinsame Erfahrungen, Anregungen und Meinungsaustausch. Jede neue Erkenntnis begleitet den zu bewältigenden Alltag und führt zu Verbesserungen. Diese Kontaktmöglichkeiten schaffen zu können ist eines der wichtigen Ziele beim Verkauf der Lenin - Glocken. Dabei geht es auch darum die Kenntnisse über hier gegründete Einrichtungen, wie betreute Werkstätten und eigenständiges Leben nach der Schule zu gewinnen. Wie funktioniert das in Deutschland? Wer sind die Träger, wer die Initiatoren? Welche Rolle spielen Gemeinden, Land und Bund? Was leisten Kirchen und gemeinnützige Vereinigungen? Es sind drängende Fragen, die zu beantworten sich lohnt. Es fehlt an Mitteln für die Flug und Aufenthaltskosten. Ein Lehrer verdient nach Abzug der Steuern 180 € bis 210 € im Monat bei vergleichbar ähnlichen Lebenshaltungskosten.

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Weiterbildung zur Montessori Pädagogik.

Über das Sinnesmaterial können behinderte Kinder besonders gut gefördert werden.

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Kücheneinrichtung Behindertentagesstätte

In der Sonderschule mit geistig und körperlich Behinderten lettischen und russischen Schülern beenden jährlich 35 junge Menschen die Schule. Im allgemeinen sind 6 von ihnen schwerbehindert. Der Direktor der Schule, Atis Brikmanis ist immer wieder in großer Sorge, denn diese Menschen fallen buchstäblich in ein dunkles Loch. Für sie stehen bisher keinerlei Fortbildungsstätten zur Verfügung. Wenn sie keine Familie haben, die sie aufnimmt, werden sie in entlegene Heime ohne Perspektiven verschickt.

In der Hafenstadt Liepaja / Libau leben zur Zeit 3340 behinderte Menschen,davon sind 325 im Alter zwischen 18 bis 35 Jahren. 25 von den geistig Behinderten empfinden sich als Glückspilze. Sie gehen täglich in die Tagesstätte in der T. Breiksa iela und nehmen an Fortbildungsmaßnahmen teil. Sie werken mit Holz, Wolle, Ton und Papier, sie musizieren gemeinsam und sind in ihrer eigenen Theatergruppe engagiert.

Den jungen Menschen soll auch der Zugang zu einem eigenständigeren Leben ermöglicht werden. Dazu wird ein Raum in dem Tageszentrum zu einer Küche umgewandelt. Hier werden die Übungen des täglichen Lebens vermittelt. Besprechen, was zum Essen benötigt wird, einkaufen gehen mit Begleitung, Essenszubereitung und das Essen gemeinsam in diesem Haus einnehmen. Um das erreichen zu können, wird noch Einrichtungsmaterial für die Küche und sehr viel Geschirr, Bestecke und Mobiliar benötigt.- Es wäre sinnvoll, wenn mit Geldern des ausgedienten Lenindenkmal auch hier geholfen werden könnte.

Was geschieht mit den übrigen 300 unterschiedlich behinderten jungen Menschen ? In enger Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt Liepaja / Libau gibt es konkrete Pläne über die Einrichtung von beschützten Werkstätten und betreuten Wohngemeinschaften. Dazu bedarf es jedoch noch großer finanzieller Anstrengungen. Nur gemeinschaftlich mit vielen auch europäischen helfenden Händen und der Sicherstellung der Folgekostenübernahme vom Land und der Stadt selbst, wird auf Dauer eine Verbesserung für die Menschen mit Behinderungen ermöglichen.

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Erwachsene Menschen mit Behinderung.

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Aufzug Altersheim

Zu den Verlierern nach der Unabhängigkeit der Baltischen Republiken gehören ganz eindeutig die alten Menschen, Rentner und Pensionäre. Obwohl sie ein ganzes Leben lang gearbeitet haben, sind sie das Schlusslicht der Gesellschaft. Die Durchschnittsrente beträgt zur Zeit ? 100 im Monat. Das ist zum Leben zu wenig. Wenn noch zwei Menschen zusammen sind, lassen sich von dem einen Teil die laufenden Kosten für Miete, Strom, Holz und Kohle, Wasser und Telefon begleichen und der andere Teil bleibt für die Ernährung. Lebt ein alter Mensch jedoch allein, so trifft ihn bittere Armut am Existenzminimum. 280 Rentner und Invaliden sind in dem früheren Seemannshaus in der Garnibu iela untergebracht. Jeder hat ein kleines Zimmer und im Winter ist es warm. Solange es geht wird ihre Selbständigkeit unterstützt und sie bereiten sich selbst ihr Essen. Ganz schwierig ist es jedoch für die Menschen in den oberen Stockwerken des dreigeschossigen Heims. Es gibt keinen Aufzug ! Das bedeutet für Viele, die nicht mehr die Kraft haben, sie kommen nie mehr bis nach unten vor die Tür. Wir möchten mit Hilfe Ihrer Spendengelder einen Aufzug finanzieren.

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Frau v.Tiesenhausen mit einem Bewohner des Altersheims.

Diese steile Treppe ist für einen alten Menschen eine unüberwindliche Hürde.

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letzte Änderung : 16.12.2004